Europäische Kakaoinitiativen stärken Zusammenarbeit – Unterzeichnung von „ISCO 2.0“

Die Nationalen Initiativen für nachhaltigen Kakao in Europa (ISCO’s) stärken ihre Zusammenarbeit im Rahmen eines erneuerten Memorandum of Understanding (MoU). Mit der Unterzeichnung von „ISCO 2.0“ setzen die Partner ein starkes Zeichen für eine engere Kooperation bis 2030.

Zu den Unterzeichnenden gehören Beyond Chocolate (Belgien), die Dutch Initiative on Sustainable Cocoa (DISCO), die French Initiative on Sustainable Cocoa (FRISCO), die Swiss Platform for Sustainable Cocoa (SWISSCO) sowie das Forum Nachhaltiger Kakao (GISCO). Ziel der Partnerschaft ist es, die Aktivitäten der nationalen Multi-Stakeholder-Initiativen in Europa zu bündeln und Veränderungen entlang der globalen Kakaowertschöpfungskette wirksamer voranzubringen.

Gemeinsame Ambition bis 2030

Im Mittelpunkt der vertieften Zusammenarbeit stehen:

  • Stärkung des gemeinsamen Monitorings und Rechenschaftspflicht durch klare Erwartungen und Beiträge, um Transparenz und messbare Wirkung zu erzielen.
  • Förderung nachhaltiger Beschaffungspraktiken, die zu Strategien für existenzsichernde Einkommen beitragen.
  • Aufbau eines plattformübergreifenden Lernnetzwerks .
  • Koordination der Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren und Unternehmen, die in verschiedenen Initiativen aktiv sind.

Die ISCO-Allianz verfolgt das Ziel, bis 2030 als gestärkte europäische Plattform nachhaltigen Kakao wirksam zu fördern – bei gleichzeitiger Wahrung der nationalen Unabhängigkeit der einzelnen Initiativen.

Laufzeit der Vereinbarung

Die neue Vereinbarung gilt für einen Zeitraum von vier Jahren, vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030.

Mit „ISCO 2.0“ bauen die europäischen Plattformen auf die erste Kooperationsphase seit 2020 auf in der bereits ein gemeinsames Monitoring-Tool etabliert wurde.

Das Memorandum of Understanding „ISCO 2.0“ ist hier verfügbar. 

Das ISCO 2.0 Approach Dokument ist hier verfügbar.