Bittere Bohne – süßes Vergnügen?

Die Sonderschau „Bittere Bohne – süßes Vergnügen? Eine Ausstellung über Kakao und die Menschen, die mit ihm zu tun haben“ im Schokoladenmuseum Köln informiert Erwachsene und Schulkinder über die Situation in den Kakaoanbauländern, vor allem Westafrikas. Welche Verbesserungen müssen erreicht werden, damit die Menschen vom Kakaoanbau leben können, Kinder zur Schule gehen, Naturräume erhalten bleiben? Welche Ansätze und Initiativen gibt es bereits? Was kann wer tun?

Ausstellung zu Nachhaltigkeit im Kakaoanbau im Schokoladenmuseum Köln

Die Eröffnung am 9. Juli wurde durch Gunther Beger, Leiter der Abteilung 1 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Christian Unterberg-Imhoff, Geschäftsführer des Schokoladenmuseums, und Elfi Scho-Antwerpes, 1. Bürgermeisterin der Stadt Köln, eröffnet. Den rund 50 Gästen, darunter mehrere Mitglieder des Forum Nachhaltiger Kakao, präsentierten vier Themenpaten beispielhafte Herausforderungen und Lösungsansätze. Beate Weiskopf stellte als Geschäftsführerin die Multistakeholder-Initiative Forum Nachhaltiger Kakao vor. Die Forumsmitglieder Jana Reiter (13 Jahre), Klimabotschafterin von Plant-for-the-Planet, und Frank Schmutzler, Ein Dach für Afrika e.V., sprachen über Entwaldung und Waldschutz bzw. Bildungsinitiativen in Côte d’Ivoire. Vera Morisse (GIZ) präsentierte Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel verschiedener Projekte im Kakaosektor in Westafrika.

Die faktenreiche und bilderstarke Ausstellung ist bis Januar 2020 als Sonderschau im Schokoladenmuseum in Köln zu sehen. Ab 2020 wird sie als Wanderausstellung deutschlandweit im Einsatz sein, etwa bei Verbrauchermessen zu fairem Handel, und kann von Städten und Gemeinden, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen oder interessierten Organisationen gebucht werden. Die Ausstellung wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragt und finanziert und durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) konzipiert.

Weitere Informationen siehe hier.


Beate Weiskopf stellte das Engagement von Multistakeholder-Initiativen vor.
Gunther Beger, BMZ, im Gespräch mit interessierten Schülerinnen und Schülern.
Zu den beispielhaften Projekten gehört auch das Forumsprojekt PRO-PLANTEURS

© GIZ/Gael Gelle